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Referenz

Veröffentlichungen

Eine begutachtete Auswertung, eine amtliche Projektakte und eine offene Auskunft über die beiden Studien, von denen wir wissen, dass sie geplant waren, und die wir nicht gefunden haben.

Ein aufrechtes Blatt mit umgeknickter Ecke und drei kräftigen Balken darauf, daneben zwei flach gestapelte Blätter.

Was auf dieser Seite steht

Diese Liste ist kurz, und das ist Absicht. Sie enthält die Veröffentlichungen aus dem Projekt No One Left Behind, die wir selbst vollständig gelesen haben und auf die wir Sie direkt verweisen können: eine begutachtete Auswertung und die Projektakte der Europäischen Kommission. Ein Verzeichnis alles dessen, was zwischen 2015 und 2017 im Projekt entstanden ist, ist sie ausdrücklich nicht, und sie versucht es auch gar nicht erst. Projektberichte, Konferenzbeiträge und Verbreitungsmaterial aus dieser Zeit lassen sich womöglich anderswo auftreiben. Hier stehen sie deshalb nicht, weil wir sie nicht selbst geöffnet haben, und ein Literaturverzeichnis, das aus Suchtreffern zusammengesetzt wurde, ist wenig wert.

Wer über CORDIS, die TU Graz oder eine Literaturangabe hierher kommt, sucht in aller Regel den Forschungsnachweis: eine zitierfähige Angabe und die Auskunft, ob sich der Text ohne Abonnement öffnen lässt. Beides steht unten, und zwar so, dass Sie es direkt in eine Literaturverwaltung übernehmen können.

Wir halten keine eigenen Kopien vor. Jeder Eintrag verweist auf die Fassung beim Verlag und, soweit die Lizenz es erlaubt, zusätzlich auf einen offen zugänglichen Spiegel. Eine Datei, die auf dieser Domain abgelegt wird, veraltet und bringt Ihnen nichts: Beide Einträge sind ohnehin frei zu lesen. Die Lizenz CC BY 4.0 würde es uns erlauben, den Aufsatz bei Nennung der Urheberschaft selbst zu spiegeln. Wir tun es trotzdem nicht, denn zwei gepflegte Fundstellen sind verlässlicher als eine dritte Kopie, die niemand nachführt.

Die Auswertung zu Create@School

Gaeta, E.; Beltrán-Jaunsaras, M. E.; Cea, G.; Spieler, B.; Burton, A.; García-Betances, R. I.; Cabrera-Umpiérrez, M. F.; Brown, D.; Boulton, H.; Arredondo Waldmeyer, M. T. „Evaluation of the Create@School Game-Based Learning–Teaching Approach.“ Sensors 2019, 19(15), 3251.

Zeitschrift: Sensors. Band 19, Heft 15, Artikelnummer 3251. Erschienen am 24. Juli 2019. Frei zugänglich unter der Lizenz CC BY 4.0.

doi:10.3390/s19153251. Volltext ebenfalls frei bei Europe PMC:PMC6695907.

Worum es in der Studie geht: wie Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler im spanischen Pilotversuch mit Pocket Code, Create@School und dem Project Management Dashboard für Lehrkräfte zurechtkamen, erhoben mit dem Hassenzahl-Modell und AttrakDiff-Fragebögen. Worum es nicht geht, und genau das geht beim Zitieren aus zweiter Hand am häufigsten verloren: um die beiden anderen Pilotstandorte und um den Lernerfolg. Gefragt wurde, ob die Beteiligten die Werkzeuge praktisch, anregend und ansprechend fanden. Dass jemand mehr Mathematik gelernt hätte, zeigt diese Untersuchung nicht.

Der Pilotversuch, um den es geht, lief an zwei Schulen in den andalusischen Städten Úbeda und Puerto de Santa María. 308 Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 17 Jahren arbeiteten über beide Zyklen hinweg mit den Werkzeugen, 115 von ihnen bewerteten am Ende die Nutzungserfahrung, beteiligt waren außerdem 16 Lehrkräfte.

Zehn Autorinnen und Autoren, von der Universidad Politécnica de Madrid, der TU Graz und der Nottingham Trent University. Die übrigen Mitglieder des Konsortiums haben daran nicht mitgeschrieben. Für die Zuordnung ist das wichtig: Es handelt sich um eine Arbeit von drei akademischen Partnern des Projekts, nicht um eine Verlautbarung des Projekts als Ganzes. Erschienen ist sie am 24. Juli 2019, zwei Jahre nach dem Ende der Förderperiode.

Oben stehen zwei Verweise, weil die Fassung beim Verlag häufig nicht erreichbar ist. MDPI sperrt automatisierte Zugriffe in großem Umfang aus und erwischt dabei auch einen Teil des Verkehrs aus Hochschulnetzen. Ein DOI, der bei der einen Leserin auflöst, liefert der nächsten nichts zurück. Europe PMC führt denselben Volltext, und zwar rechtmäßig, denn der Aufsatz steht unter CC BY 4.0. Zitieren Sie den DOI und lesen Sie dort, wo es bei Ihnen aufgeht.

Wie wir diese Studie einordnen, steht auf zwei Seiten:Die spanischen Pilotschulen beschreibt, wozu der Versuch angelegt war, undWie es bewertet wurde beschreibt, was die Auswertung ergeben hat und wo sie aufhört.

Die Projektakte

CORDIS ist keine Veröffentlichung im üblichen Sinn. Wer aber die Förderung zitiert und nicht die Befunde, findet dort das maßgebliche Dokument: den Verwaltungsnachweis des Projekts mit Laufzeit, Kosten und Konsortium.

Die sechs weiteren Mitglieder des Konsortiums waren die Universidad Politécnica de Madrid (ES), die Technische Universität Graz (AT), die Nottingham Trent University (UK), die Hochschule der Medien (DE), GameCity (UK) und ZED Worldwide (ES). Die Akte selbst liegt untercordis.europa.eu/project/id/645215, unsere Zusammenfassung dazu auf der Projektseite, die wie alle Archivseiten dieser Website auf Englisch geführt wird.

Ein Hinweis, falls Sie den Umfang der Schulversuche zitieren: CORDIS nennt rund 600 Kinder an fünf Schulen, die veröffentlichte Auswertung beschreibt einen Versuch über zwei Zyklen mit mehr als 600 Schülerinnen und Schülern an acht verschiedenen Schulen. Beides sind Angaben auf Projektebene über dasselbe Projekt. Wir haben keine Grundlage, uns für eine der beiden zu entscheiden, und wir suchen uns auch nicht stillschweigend eine davon aus. Nennen Sie also die Quelle zu der Zahl, die Sie übernehmen.

Was fehlt, und warum

In der Auswertung steht, dass drei getrennte Evaluationsstudien geplant waren, eine je Pilotstandort, weil die drei Standorte unter verschiedenen Bedingungen arbeiteten. Diese Angabe stammt aus dem oben verlinkten Aufsatz selbst, Sie können sie also unter demselben DOI nachlesen. Gefunden haben wir eine der drei Studien, die spanische. Die britische und die österreichische Studie fehlen auf dieser Seite, weil wir sie nicht gefunden haben, und nicht, weil es sie nicht gäbe. Genau dieser Unterschied ist der Zweck einer solchen Seite: Eine Lücke in unserer Liste ist kein Beleg für eine Lücke in der Literatur. Für deutschsprachige Leserinnen und Leser dürfte vor allem der österreichische Teil von Interesse sein, weil die TU Graz die Werkzeuge mitentwickelt hat, und ausgerechnet dazu können wir hier nichts anbieten.

Die drei Pilotstandorte kommen in dem Aufsatz zwar vor, ausgewertet wird darin aber allein der spanische. Wer aus dieser Studie eine Aussage über Graz oder Nottingham ableitet, geht also über das hinaus, was dort tatsächlich untersucht wurde. Das ist kein Vorwurf an die Autorinnen und Autoren, die den Zuschnitt selbst benennen, sondern ein Hinweis an alle, die den Aufsatz weiterzitieren.

Wenn Sie wissen, wo eine der beiden erschienen ist, nehmen wir sie gerne auf. Eine Kontaktadresse gibt es auf dieser Website bisher nicht, wir können Sie also nicht guten Gewissens bitten, uns zu schreiben. Ein betreuter Weg zur Redaktion wird veröffentlicht, sobald es ihn gibt, und diese Seite ändert sich, sobald wir etwas Geprüftes hinzuzufügen haben.

Dasselbe gilt für das Literaturverzeichnis des Aufsatzes, das auf weitere Arbeiten zu den Werkzeugen verweist. Wir haben diese Arbeiten nicht gelesen und können für ihren Inhalt nicht einstehen, deshalb stehen sie hier nicht. Einen Nachweis aufzunehmen, den wir nie geöffnet haben, würde den Zweck dieser Liste zerstören.